Metropolregion Rhein-Neckar

Architektenbeiträge

Seepe und Hund

Inhaltsverzeichnis

Seepe und Hund Architekturbüro

Neubau eines Bürogebäudes in Ludwigshafen

Neubau einer Wohnanlage „Mundenheimer Kurve“ in Ludwigshafen

Energetische Sanierung „Stadthaus Nord“ in Ludwigshafen

Wir bedanken uns bei unseren Partnern:

Seepe und Hund Architekturbüro

Norbert Hund

Christian Seepe

Das Architekturbüro Seepe und Hund, Ludwigshafen + Kaiserslautern ist die Fortführung des seit 1959 bestehenden Büros Seepe und Seepe.

Seit 1997 wird unser Büro von den Architekten Christian Seepe und Norbert Hund geführt. Unsere Tätigkeit hat sich im Laufe seiner langen Geschichte mit fast allen Bereichen der Architektur auseinandergesetzt, sowohl im Neubau als auch Alt- und Umbau.  Zu unseren Auftraggebern gehören sowohl private wie öffentliche Bauherrn. Der Dialog, Offenheit mit dem Bauherren sehen wir als Team und steht im Mittelpunkt für ein optimales Ergebnis.

Die heute vielfältigen Fachplanungsleistungen wie zum Beispiel Haustechnik, Tragwerksplanung, Akustik, Vermessung usw. werden von uns koordiniert, gesteuert und in die gesamte Planungsleistung integriert. Ständige Kosten- und Terminkontrolle sind uns genauso wichtig wie hoher architektonischer Anspruch. 

In Kooperation mit dem Ing.-Büro für Bauphysik Dr.-Ing. Monika Mrziglod-Hund können wir Beratung und Beurteilung auf allen Gebieten der Bauphysik anbieten, wie z.B. Bemessung des Wärmeschutzes, Erstellung des Energiebedarfausweises, numerische Beurteilung von Wärmebrücken, Behandlung des baulichen Schallschutzes gem. DIN 4109, wärme- und schalltechnische Nachrüstung im Altbau etc.

Neubau eines Bürogebäudes in Ludwigshafen

Das schlichte, zweigeschossige Bürogebäude wurde um ein zentrales, über zwei Geschosse offenes Treppenhaus mit Luftraum konzipiert. Die klare Gebäudeform mit ihren bodentiefen Verglasungen spiegelt zum einen eine gewissen Transparenz wieder und zeigt die geordnete Nutzung innerhalb des Gebäudes. Der vom Bauherrn und Architekt ausgehende Gestaltungsanspruch erstreckt sich bis hin zur Ausstattung der Büro- und Arbeitsbereiche. Das im OG platzierte Grossraum¬büro wird durch geschickte Möblierung in verschiedene Zonen geteilt und bietet den Mitarbeiter kommunikations-, aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Eine hochwertige Atmosphäre ergibt sich durch die Orientierung zur Grünzone im rückwärtigen Grundstücksbereich. 

Das Gebäude ist statisch für eine spätere Aufstockung eines Staffelgeschosses vorgesehen. Die derzeitige Stromversorgung wird über ein Photovoltaikanlage auf der Dachfläche erreicht, die auch zwei Ladesäulen für Elektroautos gespeist.

Neubau einer Wohnanlage „Mundenheimer Kurve“ in Ludwigshafen

Die Wohnanlage erstreckt sich entlang der Mundenheimer Strasse und reagiert städtbaulich auf den Verlauf des Strassenzugs und die vorhandene Baulücke, woher ihr Name „Mundenheimer Kurve“ stammt. Die 18 Wohneinheiten werden auf der Gartenseite über eine Laubenganganlage erschlossen deren Fassaden mit einem transparenten Edelstahlgewebe raumhoch bespannt sind. Das Gewebe dient als Sichtschutz, erlaubt aber dennoch eine gewisse Transparenz zur Grünanlage. 

Die Fassade wirkt durch ihre klare Fenster und Balkonanordnung mit ihren dunkelgrauen Brüstungstafeln vor weisser Putzstruktur kontrastreich, klar und geordnet. Auch das Staffelgeschoss ist dunkel abgesetzt und tritt optische hinter die weiße Putzfassade zurück. Das Dach ist als Pultdach ausgeführt, das ein Photovoltaikanlage trägt. 

Alle Wohnungen sind barrierefrei erschlossen und verfügen über guten Außenbezug durch Balkone oder Dachterrassen. 

Energetische Sanierung „Stadthaus Nord“ in Ludwigshafen

Das Stadthaus Nord, ein denkmalgeschützter Bau am Europaplatz, zählt mit seinem säulengeschmückten Mittelrisalit und seinem mit einem mächtigen Würfelfries geschmückten Giebel zu den prächtigsten Bauten der Stadt. Der ausla¬dende Flügelbau mit seiner subtil gebogenen Fassade wurde 1913 nach Plänen Markus Sternliebs bereits als Verwaltungs¬bau errichtet. Der Architekt war in Ludwigshafen mit der Arbeitersiedlung im Hemshof betraut, bevor er 1911 zum Stadtbaumeister berufen wurde. Ab 1920 engagierte er sich auch im Vorstand der neu gegründeten GAG Ludwigshafen. Rasant wachsende Bevölkerungszahlen zog eine adäquat höhere Zahl an Verwaltungsstellen nach sich, die von 20 im Jahr 1865 auf 600 bis Ende 1913 anwuchs. Der schloßartig anmutende Neubau war ursprünglich umstritten und galt als viel zu verschwenderisch. Die nun erfolgte Ertüchtigung des Gebäudes fokussierte vor allem eine energetische Sanierung: neue Fenster – wieder mit den ursprünglichen Sprossen – Fassaden- und Dachsanierung. Der Umbau fand bei laufendem Betrieb statt.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern:

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