Metropolregion Rhein-Neckar

Dr. Dennis Nitsche

Bürgermeister Stadt Wörth am Rhein

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Wörth am Rhein verbindet man heute vor allem die starken industriellen und gewerblichen Betriebe – allen voran das Lkw-Montagewerk von Daimler Truck -, die nicht nur für die Wörther, sondern auch für viele Menschen aus dem Umland Arbeitsplätze bieten. Dabei war für Wörth zunächst einmal seine Zeit als Malerdorf prägend, als Professor Heinrich von Zügel mit seiner Malschule in Wörth weilte. Erst mit der Ansiedlung des Mercedes-Benz-Werks und der Mobil-Raffinerie in den 1960er Jahren wandelte sich das beschauliche Dorf: Die Industrialisierung führte zu einem starken Bevölkerungszuwachs und einem entscheidenden Bedeutungsanstieg als attraktiver Wohn- und Arbeitsort. Die Landesplanung weist Wörth heute als kooperierendes Mittelzentrum aus.

Der Wandel geht auch heute weiter. Wörth a. Rh. muss sich den gleichen Herausforderungen stellen, wie sie viele andere Kommunen heute auch zu meistern haben: Die Weiterentwicklung des Arbeitsmarkts im Hinblick auf Digitalisierung und Klimaneutralität, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Verwirklichung von Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und seiner Folgen.

Im Innenteil dieser Ausgabe dürfen wir Ihnen zwei Beispiele neuer Architektur in Wörth vorstellen, die unsere Bürger mit wichtigen Einrichtungen versehen und gleichzeitig die Ziele von Klimaschutz und Nachhaltigkeit angehen: Die neue Kulturhalle im Ortsbezirk Schaidt und die Abtswald-Kindertagesstätte im Ortsbezirk Wörth.

Daneben befindet sich eine ganze Reihe weiterer Projekte in der Planung und Umsetzung. Durch die Verlagerung von Sportstätten an den ehemaligen Baggersee am Bahnhof soll im Zentrum Platz für innerstädtische Nachverdichtung geschaffen werden. Mit den beiden Plangebieten „Volgerwiesen“ und „Zwischen der Moltke- und Herrenstraße“ im Wörther Altort nimmt die Stadt an dem Projekt „Gut Wohnen in der Region! Baulandinitiative Rheinland-Pfalz“ teil, einem Förderprojekt, mit dem Grundlagen für eine Aktivierung und Entwicklung von konkreten Potentialflächen für eine wohnbauliche Nutzung, insbesondere auch für geförderten Mietwohnungsbau geschaffen werden sollen. Die Sanierung des Altorts, ein interkommunales Gewerbegebiet, die Einrichtung einer Pendler-Radroute mit Anschluss nach Karlsruhe sowie der Umbau des Badeparks zum Kombibad sind weitere große Investitionen auf unserer Agenda. Und schließlich möchte ich noch den kürzlich vom Stadtrat gefassten Aufstellungsbeschluss für ein grünes Gewerbegebiet „Am Oberwald“ nennen. Hier soll in den nächsten Jahren auf einer Fläche von rund 45 Hektar ein Industriegebiet entstehen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe des „Treffpunkts“. Bestimmt können Sie daraus viele Anregungen für Ihre Kommune mitnehmen!

Ihr

Dr. Dennis Nitsche
Bürgermeister Stadt Wörth am Rhein